Ratatouille

 

Die wichtigsten Bestandteile für Ratatouille sind Paprikaschoten, Auberginen, Zucchini, Tomaten, Zwiebeln und natürlich Knoblauch. Die Mischungsverhältnisse lassen sich je nach individueller Vorliebe variieren. Mit Staudensellerie und schwarzen Oliven lässt sich Ratatouille ausgezeichnet ergänzen. Frische Kräuter und ein gutes Olivenöl gehören selbstverständlich dazu.

Das Gemüse wird in nicht zu große Stücke geschnitten, Auberginen und Zucchini in kleine Würfel. Paprika sollte möglichst bunt gemischt sein, also vielleicht je eine rote, gelbe und grüne Schote verwenden und ebenfalls klein schneiden. Perfektionisten backen die Schoten vorher im Ofen und enthäuten sie. Tomaten werden ganz kurz in kochendes Wasser getaucht, abgeschreckt und enthäutet. Erst dann schneidet man sie klein.

Das Gemüse muss jetzt in Olivenöl angebraten werden. Dabei ist die Reihenfolge des Vorgehens wichtig. Viele Kochbücher empfehlen, mit den Paprikaschoten zu beginnen. Mir gefällt das nicht, weil Paprika besser schmeckt, wenn er nicht ganz weich ist.

AubergineIch fange also mit den Auberginenwürfeln an. Die kommen in heißes Olivenöl. Davon braucht man nicht viel; je nach Gemüsemenge sollten zwei bis drei Esslöffel genügen. Wer sich in dieser Phase bei der Ölmenge zurückhält, hat später die Möglichkeit, das fertige Gericht durch einen guten Schuss seines ganz besonderen Lieblingsöls zu veredeln.

Die Auberginen in der Pfanne werden gesalzen und von allen Seiten schön angebraten. Das braucht eine ganze Weile. Erst dann kommen die vorbereiteten Zwiebeln hinzu, wenig später auch Knoblauch. Ganz besonders gut wird das Gericht, wenn man die Zwiebeln in einer separaten Pfanne anbrät und erst dann zu den Auberginen gibt. Alles ein bisschen braten lassen, dann hinein mit dem Paprika, falls er noch im rohen Zustand ist. Zwischendurch etwas salzen, pfeffern und anschließend die Zucchini dazugeben. Wer Staudensellerie verwenden möchte, sollte sich auf die zarten inneren Teile beschränken: Sie begleiten die Zucchini auf ihrem Weg in die Pfanne.

Ist alles gut vermischt und ausreichend gebraten, kommen die Tomaten dazu. Manche empfinden die Tomatenkerne als störend und entfernen deshalb das Tomateninnere. Werden im Ofen gebackene und enthäutete Paprikaschoten verwendet, kommen sie ebenfalls zu diesem Zeitpunkt in die Pfanne.

Das Gericht ist jetzt fast fertig. Was noch fehlt, sind frische Kräuter. Zitronen-Thymian vor allem, alternativ geht auch Oregano. Das Kraut muss in dem Gericht nur noch bei geringer Hitze ein Weilchen durchziehen.

Zu diesem Sommergericht braucht man nur frisches Brot. Je nach Bedarf wird beim Essen mehr oder weniger großzügig mit einem sehr guten Olivenöl angereichert.
Ratatouille kann man selbstverständlich auch als Gemüsebeilage essen oder zu Pasta – sehr gut sogar. Das ist vielleicht gleich eine Resteverwertungs-Idee für den nächsten oder auch übernächsten Tag. Das Problem dabei ist allerdings: Reste bleiben selten übrig.

Variationen

Sehr empfehlenswert für Ratatouille ist auch frisches Basilikum. Sehr reichlich, wenn es möglich ist.

Wer der Abwechslung halber gleich noch schwarze Oliven und vielleicht auch noch ein paar winzig kleine Kapern zu dem Gericht gibt, hat so etwas wie eine Ratatouille mit integrierter Tapenade. Tapenade ist eine Paste aus schwarzen Oliven, Olivenöl, Zitrone und Kapern, die man auch separat zu Ratatouille reichen kann. Sie schmeckt auf geröstetem Brot ganz köstlich.

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