Thymian: Gesund & Gut

 


Thymian x citriodorus 'Silver Posie' Mit seinem Gehalt an antibakteriellem Thymol hat Thymian eine lange Tradition bei der Bekämpfung von Husten, Erkältungskrankheiten und Bronchitis. Wer erinnert sich aus seiner Kindheit nicht an Thymianbäder oder Thymiantee mit Honig?

Neben Thymol macht eine Substanz mit dem Namen Carvacrol den Hauptanteil des ätherischen Thymianöles aus. Das Verhältnis dieser beiden Komponenten zueinander und weitere flüchtige Verbindungen aus der Gruppe der Terpene bestimmen das Aroma und die Wirkung des Krautes.

Thymian wirkt antiseptisch, entzündungshemmend, krampflösend. Er hemmt das Wachstum von Bakterien und Pilzen und wird deshalb traditionell als Desinfektionsmittel verwendet. Bei der Mumifizierung altägyptischer Pharaonen soll er eine Rolle gespielt haben. Selbst Ameisen sollen sich seine antiseptische Wirkung zunutze machen, indem sie Thymian auf ihren Hügeln „anpflanzen“.

Duft-ThymianThymian entfaltet seine Wirkung vor allem bei Erkrankungen der Atemwege. Seine Fähigkeit, Krämpfe zu mildern und zähen Schleim zu verflüssigen, hat schon manchen schlimmen Husten gelindert. Auch kleineres Bauchgrimmen lässt sich mitunter durch Thymiantee besänftigen. Bei Infektionskrankheiten kann Thymian unterstützend auf das Immunsystem wirken.

In der Aromatherapie und in der Volksmedizin gilt das Kraut als intelligenzfördernd und als Synonym für Mut, Kraft und Tapferkeit. Die griechische Bedeutung des Namens Thymus ist hier Programm. Auch potenzfördernde und aphrodisierende Wirkungen wurden dem Thymian immer wieder nachgesagt. Also Lustbad statt Hustenbad? Versuch macht klug! Lesen Sie weiter...

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