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Die
wichtigsten Zutaten sind auf dem Bild zu sehen. Ich halte zwei ganze Knoblauchknollen
und eine Chilischote für zwei Personen für angemessen. Zusätzlich
braucht man Brühe, ein sehr gutes Olivenöl, Baguette oder ein
anderes weißes Brot und Käse zum Überbacken, ein Lorbeerblatt,
eine Nelke, Salz
und Pfeffer.
Der Knoblauch
wird geschält und in wenig Olivenöl bei sanfter Hitze angedünstet.
Dazu kommt die entkernte, zerkleinerte Chilischote
und pro Person nach Wunsch auch eine kleine, zerschnittene Tomate. Mit
der Brühe aufgießen und dazu reichlich frischen Thymian
(die Blättchen abzupfen und die Stiele zusammenbinden), eine Gewürznelke,
ein Lorbeerblatt und großzügig Pfeffer.
Wer statt Brühe Wasser verwendet, muss salzen.
Alles leise köcheln lassen, bis der Knoblauch weich ist. Thymianstiele,
Lorbeerblatt und Gewürznelke entfernen und die Suppe mit einem Passierstab
mixen, bis alle festen Bestandteile fein zerkleinert sind. Pro Person
ein Ei mit etwas sehr gutem Olivenöl verquirlen. Dabei etwas von
der heißen Suppe untermischen. Das Ei-Öl-Gemisch bei laufendem
Passierstab in die heiße Suppe fließen lassen und weitermixen,
bis die Suppe sämig gebunden ist.
Zwischenzeitlich
das Weißbrot in dicke Scheiben schneiden, auf einem Backblech verteilen,
mit etwas Olivenöl beträufeln und mit geriebenem Käse bestreuen.
Dazu eignet sich Bergkäse oder Gruyere besonders gut. Im Ofen so
lange bei etwa 180 Grad backen, bis der Käse geschmolzen und das
Brot leicht gebräunt ist. Das dauert etwa 10 Minuten.
Die noch heißen Käsecroutons gibt es zur Suppe. Die schmeckt
wunderbar knoblauch-aromatisch und so archaisch gut, dass man sich an
einem lauen Sommerabend fühlen kann wie in Arkadien. Doch auch im
nasskalten Herbst oder im Winter kann diese Suppe zum „Lebensretter“
werden. Enthält sie doch alles, was eine beginnende Erkältung
zuverlässig in die Flucht schlagen kann. Mit Hühnerbrühe
zubereitet, lässt sich die Heilwirkung der Knoblauchsuppe noch steigern.
Tipp: Wer befürchtet, die heiße Suppe könnte
das verquirlte rohe Ei zum Gerinnen bringen, kann auf folgenden Trick
zurück greifen. Eine winzige Prise Mehl, einfach in die heiße
Suppe gestreut, verhindert zuverlässig das Gerinnen von Speisen,
die mit Ei legiert werden. Niemand weiß warum, aber es funktioniert.
Wer also auch ohne schlüssige wissenschaftliche Erklärung zu
kochen vermag, kann es einfach ausprobieren.
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