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Wenn man sie im Frühjahr bei beginnendem Austrieb mutig zurück
schneidet, bilden die Pflanzen dichte, breit hingelagerte oder aufrechte
dekorative Blatthügel, die das trockene Staudenbeet schmücken
und gut mit anderen Mittelmeergewächsen harmonieren. Besonders attraktiv
sind auch Kombinationen mit dekorativen Allium-Arten und mit
Sedum. Sehr anmutige Zusammenstellungen erhält man mit trockenheitsverträglichen
Gräsern.
Häufiges Ernten der Blätter und der jungen Triebe schadet der
Pflanze nicht; im Gegenteil: Regelmäßiges Beschneiden sorgt
für einen kompakten Wuchs und regt buschigen Neuaustrieb an. Irgendwann
aber werden die Pflanzen alt und sparrig. Wer
viel Wert auf eine dekorative Erscheinung legt, sollte die alte Pflanze
jetzt durch eine neue ersetzen. Wem hingegen die Verwendung in der Küche
und bei der Gesundheitspflege wichtiger ist, der kann der Forschungsfrage
nachgehen, ob alte knorrige Pflanzen besonders aromatische Blätter
hervorbringen.
Salbei ist unproblematisch, wenn der Standort und die Bodenverhältnisse
stimmen: Sonnig, trocken und durchlässig, dabei nicht zu nährstoffreich.
Auch Balkongärtnerinnen und -gärtner müssen nicht auf Salbei
verzichten. Der trockenheitsverträgliche Halbstrauch gedeiht auch
im Kübel sehr gut. Den Winter übersteht der Kübel-Salbei
an einem vor Sonne geschützten Platz problemlos draußen. Lesen
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