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Im Zusammenhang mit Salbei
fallen mir die vorzüglichen mediterranen Bohnengerichte
ein. Dabei denke ich vor allem an Antipasti aus weißen Bohnen, die
in der Toskana bei sehr geringer Hitze in bauchigen Chianti-Flaschen stundenlang
gegart werden. Man kann diese Methode im Topf nachvollziehen, wenn man
ihn mindestens drei Stunden bei sehr geringer Hitze in den Backofen oder
auf die nur mäßig warme Herdplatte stellt.
Zu den über Nacht eingeweichten Bohnen (am besten: Cannellini oder
Borlotti - Einweichwasser wegschütten) kommen außer ausreichend
Brühe, zur Not Wasser und Salz, eine ganze Menge Olivenöl, viele
Salbeiblätter, Knoblauchzehen
und rote Chilischoten.
Die Bohnen werden auf diese Art cremig zart und salbei-aromatisch. Nach
dem Entfernen der Salbeiblätter können sie gleich gegessen werden.
Der
Genuss lässt sich allerdings durch Ergänzungen erheblich steigern:
Die Bohnen mit reichlich Zwiebeln, Tomaten, nach Wunsch etwas rotem Chili
und einem guten Thunfisch, Pfeffer, ein bisschen Aceto
balsamico und noch mehr feinem Olivenöl ergänzen. So entsteht
ein aromatischer, nahrhafter Bohnensalat. In Olivenöl frittierte
Salbeiblätter ergänzen das Gericht ganz vorzüglich.
Zu den Bohnen passen auch im Ofen gebackene enthäutete Paprika,
aromatisiert mit Knoblauch und Olivenöl. Schnell und einfach
werden die Bohnen durch Tomaten, Zwiebeln und einige Scheiben würziger
italienischer Salami ergänzt. Am besten schmecken die Gerichte noch
leicht lauwarm.
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