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Der
herb-würzige Rosmarin harmoniert vorzüglich mit Zitrone, vor
allem mit dem Aroma ihrer Schale, mit Knoblauch,
Zwiebeln, Orangen, Tomaten und Wein. Salbei
ist ebenfalls ein guter Würzpartner. In der mediterranen Volksküche
findet man sehr oft Kombinationen mit anderen Mittelmeerkräutern.
Rosmarin gilt zwar vor allem als vielseitiges Fleischgewürz für
Lamm-, Kaninchen- und Geflügelgerichte, aber auch Kartoffeln
werden durch den "Tau des Meeres" zur Delikatesse: Probieren
Sie die klassischen Bratkartoffeln mit einem mild-fruchtigen Spanischen
Olivenöl und etwas Rosmarin! Sie werden nie wieder darauf verzichten
wollen.
Sogar Süßspeisen und Gebäck werden mit Rosmarin aromatisiert:
Rosmarineis oder -sorbet, oft kombiniert mit Zitrone oder auch Orange,
ist inzwischen nicht mehr nur der Spitzengastronomie vorbehalten. Und
selbst gemachte Konfitüre, mit Rosmarin aromatisiert, ist ein überraschend
herb-würziges Frühstückserlebnis.
Obwohl die meisten Kochbücher raten, Rosmarin sehr sparsam zu verwenden,
darf der Umgang damit geradezu verschwenderisch sein, vorausgesetzt, Rosmarin
wird längere Zeit der Brathitze ausgesetzt. Rosmarin gehört
zu den robusten Kräutern, denen eine solche Behandlung durchaus zu
Gute kommt und bei der Geschmacksentfaltung hilft. Wer hingegen Geschmacksverlust
befürchtet, ergänzt 20 bis 30 Minuten vor Ende der Garzeit einen
frischen Zweig. Nur wer Rosmarin fein zerschnitten fast fertigen Gerichten
zusetzt, sollte etwas Zurückhaltung üben.
Aber: Nur frischer Rosmarin
ist guter Rosmarin! Das lässt sich leicht realisieren, denn man kann
ihn das ganze Jahr ernten. Dagegen sind die getrockneten Krümel meistens
schon beim Kauf ranzig. Lesen
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