Bärwurz: Gesund und Gut

 


Bayerwald-Bärwurz In der Volksmedizin gilt Bärwurz als appetitanregend, verdauungsfördernd und als Mittel gegen lästige Verdauungsbeschwerden. Auch eine aphrodisierende Wirkung wurde ihm immer wieder nachgesagt.

In der Homöopathie wird Bärwurz als Radix Mei oder Foeniculi ursini gelegentlich bei Fieber, Herzschwäche, Nierenleiden, Blasenerkrankungen oder Lungenproblemen empfohlen. Die Wurzel genießt als Vieharznei einen gewissen Stellenwert. Hildegard von Bingen empfahl die Wurzel gegen Fieber und Gicht. Im Bayerischen Wald wird aus Bärwurz ein klarer Wurzelschnaps destilliert. Eiskalt als Digestif genossen, kann man das kräftige Aroma genießen und von der verdauungsfördernden Wirkung profitieren.

Ein Hinweis erscheint hier allerdings angebracht: Nach Meinung mancher Experten mehren sich die Zeichen für einen Rückgang der Bärwurzbestände. Sie führen das vor allem auf das Ausstechen der Wurzeln zurück. Ich möchte deshalb dazu raten, von wild wachsendem Bärwurz möglichst nur das Laub zu verwenden. Wer Bärwurz im eigenen Garten hat, kann damit selbstverständlich machen, was er oder sie will. Lesen Sie weiter...

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