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Im Frühjahr blüht und duftet es in den feuchten Laub- und Auwäldern.
Es ist Bärlauch-Zeit, und wer ihn sucht, braucht nur der Nase nach
zu gehen. Ein
kräftiger Knoblauch-Geruch weist auch Wildkräuter-Neulingen
den rechten Weg. Besonders während der Blüte umgibt sich der
Bärlauch mit einer intensiven Duftwolke.
Das Sammeln der köstlichen Blätter und Blüten am Wildstandort
ist jedoch nicht ganz unproblematisch: Botanisch Ungeübte können
Bärlauch mit dem giftigen Maiglöckchen oder der noch viel giftigeren
Herbstzeitlosen verwechseln. Im Zweifel vertreibt ein Blatt, zwischen
den Fingern zerrieben, die Ungewissheit: Der Knoblauchduft ist unverkennbar.
Wen das Reizthema Fuchsbandwurm vom Bärlauch sammeln abhält,
ist gut beraten, dem bärigen Lauch ein Plätzchen im eigenen
Garten zu reservieren.
Bei milder Witterung sprießen die lanzettlichen Blätter der
aromatischen Zwiebelpflanze bereits
im März. Spätestens im Mai erscheinen über den Blättern
spitze Blütenknospen, die sich zu weißen Blütendolden
entfalten. Diese bestehen aus bis zu 20 perfekt geformten, sternförmigen
Einzelblütchen.
Und der Name? Nun ja, nach beendetem Winterschlaf sollen Bären (lat.:
ursus) unseren Bärlauch (Allium ursinum) als rasch
wirkendes Stärkungsmittel verzehrt haben. Andere Interpretationen
der Namensgebung sehen in der Bedeutung des Bären als Symbol der
Kraft und der Stärke die Herleitung des Pflanzennamens – ganz
in der Reihe anderer Kräuternamen gleichen Ursprungs wie Bärwurz
oder Bärlapp. Lesen
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