Knoblauchpresse

 


Knoblauch ist bekanntlich in so vielen Varianten verwendbar, dass eine Knoblauchpresse nicht immer zum Einsatz kommen muss. Dann und wann aber ist es angesagt, frischen Knoblauch zu zerquetschen und den Speisen beizugeben, beispielsweise zu Tzatziki.

Zerquetschen lässt sich Knoblauch auch auf eher rustikale Weise: Knoblauchpresseein möglichst stabiles Küchenmesser mit der flachen Seite auf eine geschälte Knoblauchzehe legen, dann ein beherzter Schlag mit der Hand – und fast schon hat man das erwünschte Ergebnis. Jetzt nur noch mit einem scharfen Messer etwas nachbearbeiten. So machen es eilige Profiköche in Asien. Soll der Knoblauch feiner sein, lässt er sich mit dem Messer und etwas Salz zerdrücken.

Etwas vornehmer ist die Vorgehensweise mit einer guten Knoblauchpresse: Zehe rein (sie kann auch ungeschält sein), dann kräftig drücken. Das Resultat ist absolut zufrieden stellend.

Welches Fabrikat? Ich unterstelle, dass es viele ordentliche Produkte gibt, bin aber nicht Trüffelhobeldie Außenstelle der Stiftung Warentest. Nach meinen Erfahrungen halten manche billigen Knoblauchpressen aus Spritzguss dem notwendigen Druck nicht stand, sie zerbrechen. Andere sind mit allerlei überflüssigem Zubehör-Schnickschnack versehen und schwer zu reinigen, wieder andere verlangen unbedingt geschälte Zehen als Vorprodukte. In meiner Küche versieht seit vielen Jahren eine schlichte Knoblauchpresse von Zyliss klaglos ihren Dienst (Bild oben). Einziger Nachteil: Ein bisschen Kraftaufwand ist schon erforderlich.

Mit feinen Knochlauchscheiben verhält es sich so ähnlich wie mit dem Quetschen: Mit etwas Geschick und einem Messer (in diesem Fall sollte es sehr scharf sein) lassen sich vorzeigbare Resultate erzielen. Wem es an Geschick mangelt oder wer Perfektionist ist, schneidet Knoblauchzehen mit einem Hobel. Es muss ja nicht gerade ein Trüffelhobel wie auf unserem Bild sein; viele Hersteller bieten schlichtes, preiswertes Schneidwerkzeug an. Bei der Auswahl lässt sich nach meiner Erfahrung weniger falsch machen als bei einer Knoblauchpresse.

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